Klinikum Darmstadt - Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim


Urologische Klinik

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Wissenschaft/Studien

Kastrationsresistentes metastasiertes Prostatakarzinom

Eine randomisierte Phase 3-Studie zur Wirksamkeit einer Kombinationstherapie aus Docetaxel und Custirsen als Erstlinien-Chemotherapie bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs im Vergleich zur Standard-Erstlinienchemotherapie mit Docetaxel/Prednison

Die Klink für Urologie des Klinikums Darmstadt nimmt in Kooperation mit großen Zentren an einer Phase 3-Studie teil, welche bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsrefraktärem Prostatakarzinom die Standardtherapie Docetaxel/ Prednison mit einer Kombinationstherapie aus Docetaxel/Custirsen (OGX-011) vergleicht.

Die Taxan-basierte Chemotherapie ist der derzeitige Behandlungsstandard in der Erstlinien-Chemotherapie bei Patienten mit kastrationsrefraktärem, metastasiertem Prostatakarzinom. Ziel der Forschung ist es, die Wirksamkeit von Docetaxel durch Hinzufügen anderer Medikamente zu verbessern oder zu verlängern.

Custirsen (OGX-011) ist ein solcher Wirkstoff, welcher durch wöchentliche Infusion die Wirksamkeit der Docetaxel-Chemotherapie verbessern kann, dies wurde bereits in früheren Studien nachgewiesen. Die geplante Phase 3-Studie soll diese Studienergebnisse bestätigen. Dabei gilt das Hauptaugenmerk der Gesamtüberlebenszeit.

In der Studie erhalten alle Patienten die Standard-Chemotherapie mit Docetaxel alle 3 Wochen. Die Hälfte der Patienten wird zusätzlich wöchentlich mit Custirsen behandelt. Geplant sind bis zu 10 Zyklen mit Chemotherapie bzw. Kombinationstherapie mit Custirsen.


Gesucht werden:

Patienten mit einem hormonrefraktären, metastasierten Prostatakarzinom, bei denen bisher noch keine Chemotherapie durchgeführt wurde. Sämtliche Voruntersuchungen werden in unserer Klinik durchgeführt.

Die Teilnahme ist vollkommen freiwillig, sie können jederzeit ihre Teilnahme ohne Angabe von Gründen beenden.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen vorab benötigen, kontaktieren Sie bitte die Urologische Ambulanz telefonisch unter:

06151/ 107 6981 (Schwester Ulrike Bierschock) oder

06151/ 107 955 6955 (Oberarzt Dr. Johannes Fritsch)





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nachmittags ab 15:00 bis 19:00 Uhr,
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Priv.-Doz. Dr. med. Rolf Gillitzer
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