
Medizinische Klinik I
Grafenstraße 9
64283 Darmstadt
Telefon 06151-107 6401
Telefax 06151-107 6496
Inhaltsbereich dieser Seite:
Medizinische Klinik I - Diagnostik und Therapie
Die Funktionsbereiche der Medizinischen Klinik I umfassen die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der modernen Inneren Medizin, hier im Schwerpunkt Kardiologie.
Im EKG werden Elektrokardiogramme, Belastungs-EKGs (Ergometrie) und Langzeit-EKGs geschrieben, die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) wird transthorakal sowie transoesophageal („Schluckecho“, TEE) routinemäßig auch mit farbcodierter Duplexsonographie durchgeführt.
Es sind Prüf- und Programmiergeräte für alle hier implantierten und die meisten der auswärtig eingebrachten Herzschrittmacher bereit, eine qualifizierte Nachsorge in der Schrittmacherambulanz durch Fachärzte wird gewährleistet.
In der Lungenfunktion werden neben üblichen Funktionstests auch Ganzkörperplethysmographien mit Broncholysetests für Abklärung von Lungenerkrankungen angewandt, neu auch mit der Spiro-Ergometrie.
Im Herzkatheterlabor werden neben reinen diagnostischen Untersuchungen auch Dilatationen (PTCA - Aufdehnungen - Ballon) von verengten Herzkranzgefäßen vorgenommen, auch als Akuteingriffe beim Herzinfarkt. Neue Techniken sind neben der Stentimplantation (Gefäßstütze) die Beseitigung von Engstellen mittels Rotablator.
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Im weiteren Sinne gehört auch die Medizinische Notfallambulanz zur Funktionsabteilung. Die Medizinische Ambulanz übernimmt die Verteilung der stationär eingewiesenen Patienten auf die verschiedenen internistischen Stationen im Hause. Notfälle werden schnellstmöglich versorgt, nötige Untersuchungen und Therapien eingeleitet, falls notwendig, kann die Betreuung auf der nahe gelegenen Intensivstation fortgesetzt werden.
Auf der Medizinischen Intensivstation werden sämtliche lebensbedrohliche internistische Krankheitsbilder behandelt bzw. gefährdete Patienten überwacht etc.; Schwerpunkte sind auch hier die Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes, wie zum Beispiel akuter Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen.
Zusatzinfos, nützliche Links
Weitere Informationen
Besuchszeiten
nachmittags ab 15:00 bis 19:00 Uhr,
Ausnahmen nach Vereinbarung
Leitung

Direktor
Prof. Dr. med. Gerald Werner
Tel. 06151 - 107 6401







Das Herzkatheterlabor bildet neben der Intensivstation das „Herzstück“ der Medizinischen Klinik I. Hier werden Herzkatheteruntersuchungen an einer modernen Röntgenanlage durchgeführt. Die Filme werden mittlerweile digital erfaßt und auf CD-R, einer beschreibbaren CD-Rom, archiviert.
Die Herzkatheteruntersuchung ist Grundlage der Therapieentscheidung, ob medikamentös, interventionell (Ballondilatation) oder operativ (Bypass-Operation) behandelt wird. Wichtiges Therapieprinzip ist die Eröffnung von Engstellen (Stenosen) und Verschlüssen der Herzkranzgefäße mittels Ballonkatheter (Dilatation).
Frische Herzinfarkte werden kaum noch (es sei denn, es bestehen Kontraindikationen) einer gerinnselauflösenden Behandlung (Lysetherapie) zugeführt, sondern das Infarktgefäß (verschlossene Herzkranzarterie) mit dem Ballonkatheter direkt wieder eröffnet.
Die Ergometrie (Syn.: das Belastungs-EKG) steht am Anfang der Stufendiagnostik der koronaren Herzkrankheit. Sie ist eine einfache, nicht invasive Methode, bei der unter körperlicher Belastung zusätzliche Informationen zum Ruhe-EKG gewonnen werden können.
In der Schrittmacherambulanz werden nach Implantation eines Herzschrittmachers die nötigen Kontrollen und Programmierungen vorgenommen. Neben der Prüfung der regelhaften Funktion (Reizschwelle, Empfindlichkeit, Ansprechverhalten und weitere typabhängige Funktionen) werden bei den heute üblichen multiprogrammierbaren Schrittmachern, die vom Schrittmacher registrierten Daten ausgewertet (Telemetrie). Die regelmäßige Kontrolle, nach Implantation zunächst in 3-monatigen, später in halbjährlichen und jährlichen Abständen, dient außerdem dazu, die Energieabgabe der chronischen Reizschwelle anzupassen, um so die Lebensdauer der Aggregate deutlich zu verlängern. 