Klinikum Darmstadt - Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg-Mannheim


Max-Ratschow-Klinik für Angiologie /
Medizinische Klinik IV

Grafenstraße 9
64283 Darmstadt

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Diagnostik und Therapie - Röntgendiagnostik

in Kooperation mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Röntgenuntersuchung von Blutgefäßen unter Zuhilfenahme von Kontrastmittel ist unverzichtbar für die eindeutige Diagnosefindung und Dokumentation bei Durchblutungsstörungen, insbesondere vor Katheterbehandlung oder Operationen. Mit Ausnahme des Herzens werden Blutgefäße aller Körperregionen und Organe untersucht. Die Klinik verfügt über eine hochmoderne Röntgenanlage für die digitale Subtraktionsangiographie, welche eine Erstellung und Auswertung der Bilder noch während der laufenden Untersuchung ermöglicht. Durch Vorfilterung der Röntgenstrahlen, gepulste Durchleuchtung und durchleuchtungsfreie Einblendung wird zudem eine erhebliche Herabsetzung der Strahlenbelastung ermöglicht.

Bei Funktionseinschränkung der Nieren oder Schilddrüsenüberfunktion kann zur Vermeidung von Komplikationen durch herkömmliche jodhaltige Kontrastmittel unter Verwendung von Kohlendioxyd dennoch eine Untersuchung durchgeführt werden.

Die Behandlung von Durchblutungsstörungen mit Kathetermethoden nimmt im therapeutischen Spektrum der Klinik einen breiten Raum ein. Bei entsprechender Anzeige werden Katheterbehandlung im arteriellen und venösen Gefäßsystem, mit Ausnahme des Herzens, vorgenommen, z.B. als Ballondilatation, Stentimplantation einschließlich der Behandlung von Aneurysmen und Fistelausschaltung. Rotationsangioplastie, perkutane Atherektomie, Katheterthrombolyse und Aspirationsembolektomie sowie temporäre und permanente Implantation von Cavafiltern sind wichtige Hilfsmethoden, die zur Verfügung stehen.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Wiederöffnung von Unterschenkelarterien bei weit fortgeschrittenen arteriellen Durchblutungsstörungen dar. Die Erfolgsquote der Wundheilung bei schweren Durchblutungsstörungen ist in unseren Händen 80%, das heißt deutlich höher als anderen Orts. In geeigneten Fällen können einfachere Eingriffe auch ambulant durchgeführt werden.


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Angiologische Ambulanz
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Leitung

Direktor:
Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs
Tel. 06151 - 107 4401

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