
Institut für Pathologie
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Aufgaben moderner Pathologie
Histologische Diagnostik
Die mikroskopische (histologische) Diagnostik ist der Goldstandard der Krebsdiagnostik. Die Untersuchung gutartiger und bösartiger Tumoren erfolgt an Probeentnahmen (Biopsien) verschiedener Organe (z.B.- Lymphknoten, Magenbiopsien, Darmbiopsien, Lungenbiopsien, gynäkologische Abradate, Beckenkammpunktate) und an Körperflüssigkeiten (Urin, Blut, Ergußpunktate ). Zur genaueren Differenzierung maligner Tumoren und maligner Systemerkrankungen (maligne Lymphome, Leukämien) sind häufig zusätzliche immunhistochemische und molekularpathologische Untersuchungen erforderlich.
Neben der Diagnose der Tumorerkrankung legt der Pathologe an Operationspräparaten (Magenresektate, Dickdarmresektate, Pankreasresektate, lungenresektate, HNO-Resektate, Mammaresektate, Prostataresektate, Hodenresektate, Nierenresektate) das Tumorstadium fest, welches wiederum für die nachfolgende postoperative Behandlung des Patienten (z.B. Chemotherapie, Bestrahlung) von ausschlaggebender Bedeutung ist. Im Prinzip wird das Operationspräparat in Formalin-fixiertem Zustand im histologischen Labor begutachtet und präpariert; anschließend werden gezielt einige kleine Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung entnommen. Besonders wichtig ist die sorgfältige Präparation aller Lymphknoten, da Lymphknotenmetastasen der wichtigste negative Prognosefaktor bei Krebserkrankungen sind.
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Weitere Informationen
Spezielle Ausbildungsveranstaltungen
Klinisch-pathologische Konferenz mit den Medizinischen Kliniken:
jeden Dienstag um 13.15 Uhr
Besprechung histologischer Problemfälle am Diskussionsmikroskop:
täglich zwischen 8.00 und 9.00 Uhr
Leitung

Direktor:
Prof. Dr. med. Gerhard Mall
Tel. 06151-107 6701











