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07.03.2013
Nierenwochen 2013 stehen unter dem Motto „Akutes Nierenversagen vermeiden!“
Prominente Unterstützer - Senta Berger und Hans-Joachim Heist - rufen zur Vorbeuge auf.
Unter dem Motto „Akutes Nierenversagen vermeiden“ startet die Deutsche Nierenstiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und dem Verband Deutscher Nierenzentren e.V. im März 2013 eine großangelegte Informationskampagne. Mit vielfältigen Veranstaltungen und Informationsflyern soll auf wichtige Präventionsmaßnahmen für die Gesunderhaltung der Nieren aufmerksam gemacht werden.
Höhepunkt ist der Weltnierentag am 14. März 2013. Unterstützt wird die Kampagne von der Schirmherrin der Stiftung und bekannten Schauspielerin Senta Berger und dem Moderator, Schauspieler und Sprecher Hans-Joachim Heist. „Information und Aufklärung ist der erste Schritt zur Förderung der Nierengesundheit“, betont Herr Heist, Botschafter und Fördermitglied der Deutschen Nierenstiftung.
Neben dem häufigen chronischen Nierenversagen - einer langsamen Abnahme der Organfunktion – ist das akute Nierenversagen ein ernstzunehmendes Problem, das noch viel zu unbekannt ist. Während das chronische Nierenversagen teils eine Alterserscheinung ist, aber auch häufig beispielsweise in Folge anderer Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder von Bluthochdruck auftritt, spricht man von akutem Nierenversagen, wenn Nieren innerhalb weniger Tage oder Stunden mehr als ca. 50% ihrer Funktion (Entgiftung und Entwässerung) verlieren. Das kann durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden, z.B. durch Blutverlust und Schockzustände nach Unfällen, durch schwere Infektionen mit Blutvergiftung (Sepsis), aber auch durch Medikamente oder Flüssigkeitsmangel. Je älter der Patient ist und je mehr Begleiterkrankungen vorliegen, desto größer ist generell das Risiko für ein akutes Nierenversagen, dieses Risiko ist aber besonders erhöht, wenn der Betroffene zuvor bereits eine eingeschränkte Nierenfunktion hatte.
Auch Frau Berger hebt hervor, wie wichtig Vorbeugung ist: "Die Nieren benötigen als lebenswichtige Organe besonderen Risikoschutz. Es ist ganz entscheidend, durch Vorsorge und Frühbehandlung der Entwicklung eines chronischen Nierenversagens vorzubeugen.“ Die Prävention eines akuten Nierenversagens ist nur bedingt möglich, aber durch gezielte Maßnahmen wie einem regelmäßigen „Nieren-Check“ ab 35 Jahren, einer engen Abstimmung der Medikamenteneinnahme mit einem Arzt oder einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr lässt sich das Risiko reduzieren.
Prof. Dr. Werner Riegel, Vorsitzender der Deutschen Nierenstiftung und Direktor der Medizinischen Klinik lll, Nieren-, Hochdruck- und Rheumaerkrankungen am Klinikum Darmstadt, weist darauf hin: „Ab dem 35. Lebensjahr werden die Kosten für einen Nieren-Check im Abstand von 2 Jahren von den Krankenkassen getragen.“
Weitere Informationen zu dem Thema „Akutes Nierenversagen“ sowie zu Veranstaltungen finden Sie unter www.nierenstiftung.de/termine.
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