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13.02.2013
Klinikum Darmstadt und SOPHIA Hessen GmbH kooperieren – Mehr Sicherheit für Patienten nach dem Klinikaufenthalt
Das Klinikum Darmstadt und der Hausnotrufanbieter SOPHIA Hessen GmbH kooperieren: Zukünftig erhalten Patienten, die nach ihrem stationären Aufenthalt in ihre häusliche Umgebung zurückkehren, Angebote über die Dienstleistungen der SOPHIA. Mit dieser Option können Patienten und Angehörige temporär oder dauerhaft die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen.
Es ist eine Situation, wie sie täglich vorkommt: Eine ältere Patientin, die allein lebt, kommt zu einem operativen Eingriff ins Krankenhaus. Die Operation verläuft erfolgreich, die Patientin erholt sich schnell. Nach sieben Tagen stationärem Aufenthalt ist aus medizinischer Sicht eine Entlassung möglich. Doch die Kinder der Patientin, die sich aufgrund ihrer Berufstätigkeit nicht rund um die Uhr um die Mutter kümmern können, sind verunsichert: Ist die alte Dame wirklich schon wieder so fit, dass sie allein zurecht kommt?
Hier setzt das Angebot der SOPHIA, einer Beteiligung der Darmstädter bauverein AG, an: Es verbindet häusliche Sicherheit mit Zuwendung, Beratung und Hilfen. Kern des Angebots ist ein Hausnotrufsystem, dessen Notrufnummer rund um die Uhr erreichbar ist. Hier sind alle wichtigen Kontaktdaten des Teilnehmers hinterlegt, von den Telefonnummern der Angehörigen bis zu denen der behandelnden Ärzte. So kann die Notdienstzentrale in kürzester Zeit optimal reagieren.
Das Notrufsystem wird auf Wunsch um weitere Serviceleistungen ergänzt: So werden die Teilnehmer mindestens ein Mal pro Woche von so genannten Paten aktiv angerufen. Aus diesem regelmäßigen Kontakt entwickelt sich nicht selten eine soziale Beziehung, die es erlaubt, frühzeitig Rückschlüsse über eine eventuell schleichende Veränderung des Zustandes des Klienten zu ziehen. Darüber hinaus erinnern SOPHIA-Mitarbeiter die Teilnehmer an Termine oder die Medikamenteneinnahme, sind behilflich bei der Auswahl von Pflegediensten und vermitteln haushaltsnahe Dienstleistungen.
„Wir freuen uns, unseren Patienten durch die Kooperation mit der SOPHIA Hessen GmbH ein Angebot machen zu können, das die Rückkehr ins eigene Zuhause sicherer gestaltet und das unser umfassenden Versorgungsspektrum sinnvoll ergänzt“, sagt Dr. Klaus-Michael Ahrend, Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH, der die Kooperation mit der SOPHIA GmbH angebahnt hatte.
„Der präventive Ansatz von SOPHIA, der uns von vielen anderen Hausnotrufanbietern unterscheidet, liegt auch im engmaschigen Kontakt zu den Teilnehmern“, erläutert Daniela Wagner, Geschäftsführerin der SOPHIA Hessen GmbH.
Von der Kooperation sollen auch Menschen profitieren, die nach einer Kurzzeitpflege in einer der Altenpflegeeinrichtungen des Klinikums wieder nach Hause zurück kehren, sowie die Patienten des Ambulanten Pflegedienstes des Klinikums.
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Hintergrund: Das SOPHIA Betreuungskonzept
SOPHIA ist ein von Bundes- und Landesministerien ausgezeichnetes und gefördertes Betreuungskonzept und besteht bereits in fünf Bundesländern.
SOPHIA steht für „Soziale Personenbetreuung Hilfen im Alltag“ und verbindet die Sicherheit betreuten Wohnens mit der Möglichkeit, in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.
Und so funktioniert SOPHIA:
Während die rund um die Uhr besetzte Notdienstzentrale immer einen Ansprechpartner bereit hält, sorgt das Hausnotrufgerät auf Knopfdruck und in Minutenschnelle für eine direkte Sprechverbindung in der gesamten Wohnung. Die Schüsselhinterlegung ermöglicht zudem jederzeit den Wohnungszugang, so dass im Notfall die erforderliche Hilfe schnell vor Ort ist. (Selbstauslösender Alarm bei Bewegungslosigkeit möglich).
Dieses Betreuungskonzept wird durch regelmäßige Patenanrufe, feste Ansprechpartner, Beratung, Vermittlung von Dienstleistungen und ganzheitliche Nachbetreuung im Anschluss an medizinisch/pflegerische Notfälle abgerundet.
Die einzelnen SOPHIA-Bausteine können dem individuellen Bedarf entsprechend ausgewählt werden.
BU: Über eine Art Armbanduhr können Teilnehmer am Notrufsystem einen Alarm auslösen. Gleichzeitig kann mithilfe des Armbands ein Aktivitätsprofil erstellt werden, das den Betreuern von SOPHIA Hinweise auf außergewöhnliche Ereignisse beim Teilnehmer gibt.
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